Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Breunigweiler

Breunigweiler ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Donnersbergkreis. Sie gehört der Verbandsgemeinde Winnweiler an.

Geographie

Breunigweiler liegt im Nordpfälzer Bergland an einem der letzten nördlichen Ausläufer des Pfälzer Waldes ganz im Osten der Verbandsgemeinde Winnweiler. Das Dorf wird von der Pfrimm durchflossen. Kirchlich bildete es bis 2014  auf evangelischer Seite eine Gemeinde mit Sippersfeld und Neuhemsbach, auf katholischer mit Börrstadt. Seit 2014 gehört die evangelische Kirchengemeinde zum Pfarramt Imsbach. Weitere direkte Nachbarorte sind Standenbühl und Steinbach am Donnersberg, sowie (auf öffentlichen Straßen nur über Umwege erreichbar) Göllheim, Kerzenheim und Ramsen.

Geschichte

Breunigweiler ist wahrscheinlich in der Zeit zwischen 600 und 750 n. Chr. entstanden. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1130, als der mainzer Erzbischof Adalbert I. dem Domkapitel Güter in Breunigweiler schenkte.[2]

Die protestantische Kirche im Ort wurde zwischen 1763 und 1766 erbaut und zuletzt 2008 renoviert.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Breunigweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf drei Wählergruppen. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2004 wurden die Ratsmitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.[3]

Bürgermeister

  • Marc Oliver Gerke (seit 2009)
  • Jürgen Blickensdörfer (2004-2009)
  • Helmut Burgdörfer (1989–2004)
  • Ludwig Müller (1972–1989)

Bis 1972 bildete Breunigweiler gemeinsam mit Sippersfeld eine Bürgermeisterei und hatte keinen eigenen Bürgermeister.